Wir haben gespendet!

Wir unterstützen das PRA Projekt des NSSK!

(Norwegischer Shetland Sheepdog Klub).

Ziel des Projekts ist es, den Genort für PRA (Progessive Retinaatrophie, eine erbliche Augenerkrankung, die unweigerlich zur Erblindung führt)  zu finden. Dann kann über einen Gentest festgestellt werden, ob ein Sheltie Träger des PRA Genes (oder gar befallen) ist. In der Zucht wird es somit möglich, PRA Fälle zu vermeiden.

Die PRA ist nicht nur Problem der skandinavischen Länder! Noch ist Zeit, die Notbremse zu ziehen und durch Unterstützung der Forschung, Förderung von Augenuntersuchungen und Offenlegung von Befunden der Ausbreitung der PRA Einhalt zu gebieten.

Auf der NSSK Seite steht, frei übersetzt, es ist keine Schande, einen PRA Sheltie zu besitzen, aber es ist eine Schande für uns alle, wenn wir so tun als ob es diese Fälle nicht gibt.

Dieser Meinung schließen wir uns an.

Wir bitten darum alle Sheltiefreunde, sich wie wir mit einer Spende an der Finanzierung des Projektes zu beteiligen. Über 100.000 Euro wurden bereits für die Forschung zur Verfügung gestellt, es fehlen noch etwa 20.000 Euro. Die erforderlichen Daten / Bankverbindung finden Sie auf der NSSK Seite. Dort sehen Sie auch, dass die Mitglieder der Landesgruppe Württemberg des CfBrH durch Spenden Gelder zur Verfügung gestellt haben.

Möchten auch Sie einen Beitrag leisten?

(ganz einfach durch Swift und Iban, z.B. als Online-Banking Auslandsüberweisung ohne zusätzliche Bankgebühren)

Spendenkonto:

PRA-Project, Norsk Shetland Sheepdog Klubb
Den Norske Bank, Farmannsgaten 2
N-1600 Fredrikstad, Norge
Account no: 5010.05.65517
Swift-address: DNB ANO KK FRE

IBAN: NO4350100565517

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Erste Informationen über PRA befallener Sheltiefamilien/Träger ect. finden Sie unter:

http://www.nssk.no/PRA/eng/carr-e.html

http://www.nssk.no/PRA/Carr-e-other.html

und denken Sie immer daran „unsere Shelties“ könnten auch dort stehen. Es geht uns ALLE an!!!

 

Positiver Projekt-Stand nach dem Treffen an der Norwegischen Hochschule (NVH) im Juni 2005 (Stand August 2005)

http://www.nssk.no/PRA/facts-august05.html (dt. Übersetzung M. Feldhoff)

Inzwischen ist man Hund für Hund alle Fami­lien mit den passenden Blutproben durchgegan­gen. Betrachtet man das gesammelte Blut, sind nicht alle Familien gleich gut geeignet; aber man­che Familien haben sich, nachdem man viel Ar­beit hineingesteckt hat, als sehr gut herausge­stellt. In anderen Familie fehlen immer noch ei­nige wenige Blutproben, die wesentlich sind, um die Familien zu vervollständigen. Aber wir sind guter Dinge, dass uns auch das noch gelingt.

Zum Zeitpunkt dieser Schreibens (August 2005) haben wir ca. 102.000 € für das PRA-Projekt zur Verfügung. NVH hätte das Konto gerne auf 129.000 € stehen bevor mit den wissenschaft­lichen Untersuchungen begonnen wird. Das klingt nach sehr viel Geld, aber NVH möchte ganz sicher sein, dass man - falls nötig - wirk­lich vier Forschungsjahre durchhalten kann. Wenn wir es fertig bringen, diesen Betrag zusammen zu bekommen (oder beinahe soviel), dann wird am 1. Januar 2006 mit den Arbeiten begonnen!!

Niemand behauptet, dass es vier Jahre dauern muss, um das PRA-Gen zu identifizieren. Wir können das gewünschte Resultat auch vor die­ser Zeit erreichen, aber es wäre sehr ärgerlich, wenn die Forschungen eingestellt werden müss­ten, nur weil das Geld ausgegangen ist. Deshalb will NHV sicher sein, den erwähnten Betrag für vier Jahre Arbeit zur Verfügung zu haben.

Wir müssen das Geld nicht auf einmal überwei­sen, es kann nach und nach bereit gestellt werden.

Falls das PRA-Gen identifiziert worden ist und noch Geld übrig wäre, wird der Restbetrag ver­wendet, um PRA-betroffene Familie zu testen. Dies hilft der Rasse. So ist kein Geld verloren.

 

Was passiert jetzt? Wir versuchen einfach alles - weil wir Erfolg haben wollen und werden!

 

Heute können wir erkennen, was wir seit dem Start im Jahr 2002 erreicht haben. Wir werden nun jeden ansprechen, dieses Projekt mit Geld zu unterstützen, ob es die unterschiedlichen Sheltieclubs in den verschiedenen Ländern, die Züchter oder Einzelpersonen sind. Selbst dieje­nigen, die schon einen Beitrag geleistet haben, mögen bitte erwägen, ob Sie es nicht erneut unterstützen können. Auf diesem Weg sind wir sicher, dass wir das benötigte restliche Geld zu­sammen bekommen. Verschiedene Clubs in vielen Ländern, Landesgruppen Repräsentan­ten, Züchter und Einzelpersonen haben durch unterschiedliche Aktionen Geld für das Projekt gesammelt. Wir glauben, dass wenn wir jetzt alle Kräfte bündeln, dann werden wir das Ziel er­reichen.

Bisher ist PRA kein großes Problem in unserer Rasse, aber wir könnten zukünftig durchaus ein großes Problem bekommen, wenn wir die Aus­breitung der Krankheit nicht stoppen. Wir müs­sen uns immer daran erinnern, dass die Rasse nach außen positiv dargestellt werden sollte - es gibt keinen Grund es nicht zu tun - aber die heutigen Züchter tragen die Verantwortung wie sich die Rasse in der Zukunft entwickeln wird. Alle Shelties stammen aus den selben Genpol, deshalb betrifft es uns alle - in der ganzen Welt.

Falls Sie mehr Informationen über das Projekt benötigen, können Sie diese auf der Norwegi­schen Sheltie Club Seite (http://www.nnsk.no) finden. Sie können den NSSK aber auch über Ingrid Myklebostad - Email: myklebostad@ online.no kontaktieren.